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	<title>Weltlesereise &#8211; Melem Bayati</title>
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	<description>Alltagsnotizen einer Biologin</description>
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		<title>Melems literarische Weltreise 2018 &#8211; Ein erster Versuch</title>
		<link>http://blog.skythief.de/2018/12/31/melems-weltreise-2018-ein-erster-versuch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mariam Al Bayati]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 11:29:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
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		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltlesereise]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang des Jahres bin ich eine Herausforderung eingegangen: Ich wollte ich diesem Jahr mehr Bücher lesen. Dieses Jahr entpuppte sich für mich als ziemlich turbulent. Aufgrund einer Weiterbildung, eines Praktikums in einer anderen Stadt und eines anschließenden Umzuges habe ich das Gefühl gehabt, dieses Jahr nicht viel zum Lesen gekommen zu sein. Gerade mal 20...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Anfang des Jahres bin ich eine Herausforderung eingegangen: Ich wollte ich diesem Jahr mehr Bücher </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>von weiblichen Writers of Color und</li>



<li>mehr von SchriftstellerInnen aus dem afrikanischen, südamerikanischen oder asiatischen Raum</li>
</ul>



<p>lesen. </p>



<p>Dieses Jahr entpuppte sich für mich als ziemlich turbulent. Aufgrund einer Weiterbildung, eines Praktikums in einer anderen Stadt und eines anschließenden Umzuges habe ich das Gefühl gehabt, dieses Jahr nicht viel zum Lesen gekommen zu sein. Gerade mal 20 Bücher habe ich dieses Jahr lesen können! Wobei Lesen allein nicht ganz zutreffend ist. Wegen extremen Pendelfahrten bin ich teilweise auch auf Hörbücher umgestiegen.<span id="more-982"></span></p>



<p>Ihr seht, meine Liste ist nicht lang:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><em>Dina Nayeri – Refuge (dt. Titel: Drei sind ein Dorf)</em></strong></li>



<li><strong>Mohsin Hamid &#8211; Exit West</strong></li>



<li><strong><em>Yaa Gyasi – Heimkehren</em></strong></li>



<li><strong><em>Toni Morrison – Gott, hilf dem Kind</em></strong></li>



<li><strong><em>Nnedi Okorafor- Lagune</em></strong></li>



<li><strong>Pierre Jarawan &#8211; Am Ende bleiben die Zedern</strong></li>



<li><strong><em>Elif Shafak &#8211; Der Geruch des Paradieses</em></strong></li>



<li><strong><em>Angie Thomas &#8211; The Hate U Give</em></strong></li>



<li><em>Katharina Hagena &#8211; Das Geräuch des Lichts</em></li>



<li><em>Mariana Leky &#8211; Was man von hier aus sehen kann</em></li>



<li><em>Ursula K. Le Guin &#8211; Die linke Hand der Dunkelheit</em></li>



<li><em>Naomi Alderman &#8211; Die Gabe</em></li>



<li><em>Anna Ruhe &#8211; Die Duftapotheke</em></li>



<li><em>Stephenie Meyer – The Chemist</em></li>



<li>Martin Suter – Elefant</li>



<li>Sebastian Niedlich &#8211; Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens</li>



<li>Thees Uhlmann &#8211; Sophia, der Tod und ich</li>



<li>Walter Moers &#8211; Das Labyrinth der träumenden Bücher</li>



<li>Walter Moers – Weihnachten in der Lindwurmfeste</li>



<li>Kai Meyer &#8211; Die Seiten der Welt</li>
</ol>



<p>Für meine erste Challenge sieht die Bilanz dennoch nicht schlecht aus: 12/20 der Bücher sind von Schriftstellerinnen geschrieben, darunter 6 Writers of Color + 2 weitere männliche Writers of Color.</p>



<p>Meine Jahreshighlights waren auch Bücher von Writers of Color:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li> Yaa Gyasi – Heimkehren </li>



<li>Dina Nayeri – Refuge (Dt. Titel: Drei sind ein Dorf)</li>



<li>Mohsin Hamid &#8211; Exit West</li>



<li>Pierre Jarawan &#8211; Am Ende bleiben die Zedern</li>
</ol>



<p>Yaa Gyasis Werk <em>Heimkehren</em> war bei weitem die beeindruckendste Geschichte. Zudem habe ich <em>Heimkehren </em>als Hörbuch gehört und das war ein besonderes Erlebnis! Jedes Kapitel, das aus der Perspektive eines anderen Charakters geschrieben wurde, wurde auch von einer anderen VorleserIn gelesen. So ergaben sich 14 VorleserInnen für das gesamte Buch, was das Hörerlebnis zu etwas ganz Besonderem machte!</p>



<p>Was die besuchten Länder in Bezug zu meiner Weltreise angeht, so bin ich doch etwas unzufrieden. Neben europäischen Ländern und den USA war die Liste nicht so lang, wie ich es mir zur Beginn der Herausforderung erhofft hatte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Iran</li>



<li>Ghana</li>



<li>Nigeria</li>



<li>Libanon</li>



<li>Türkei</li>
</ul>



<p>Für das nächste Jahr möchte ich diese Herausforderung auf jeden Fall weiterführen. Durch diese Challenge habe ich sehr interessante Bücher, neue Lieblingsbücher und tolle SchriftstellerInnen entdeckt. Ich will noch weitere Länder entdecken. Vermutlich wäre ein Fokus auf einen Kontinent besser. Ich habe mich hier zwar noch nicht entschieden, ob ich mich tatsächlich so sehr einschränke, aber ich würde gerne weitere SchritstellerInnen vom afrikanischen Kontinent kennenlernen. Mit <em>Die Hälfte der Sonne</em> und <em>Americanah</em> von Chimamanda Ngozi Adichie geht es auf jeden Fall im nächsten Jahr auch in Afrika weiter.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/12/Melems-Lesestoff.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2048" height="1365" src="https://i0.wp.com/blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/12/Melems-Lesestoff.jpg?fit=720%2C480" alt="" class="wp-image-985" srcset="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/12/Melems-Lesestoff.jpg 2048w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/12/Melems-Lesestoff-300x200.jpg 300w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/12/Melems-Lesestoff-768x512.jpg 768w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/12/Melems-Lesestoff-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></a></figure>



<p>Nun da ich mehr Bücher von Writers of Color habe, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich mein Bücherregal in Zukunft gestalten möchte. Ich habe mit dem Gedanken gespielt, Bücher von Writers of Color so anzuordnen, dass sie in einem Regal beisammen sind, so dass ich einen schnellen Überblick habe, wie viele Bücher ich von Writers of Color habe und ob der Bestand über die Zeit schnell oder langsam wächst. Ein weiterer Hintergrundgedanke ist auch, dass dieses Regal BesucherInnen sofort ins Auge fallen soll und hoffentlich ihr Interesse für solche Bücher und ihre AutorInnen weckt. Durch die leichte Zugänglichkeite erhoffe ich mir, dass sie sich das eine oder andere Buch öfter mal ausleihen und ihr Bewusstsein dafür gestärkt wird, selber nach ähnlichen Büchern und SchriftstellerInnen zu suchen.<br></p>
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			</item>
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		<title>Weltlesereise, nächster Halt: Oxford &#038; Istanbul</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mariam Al Bayati]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 11:31:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltlesereise]]></category>
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					<description><![CDATA[Die zweite Station meiner Weltlesereise führte mich mit &#8220;Am Ende bleiben die Zedern&#8221; von Pierre Jarawan nach Libanon. Das Buch war für mich auf vielerlei Weise eine abenteuerreiche Reise. Die Geschichte handelt von Samir, dessen Eltern vor dem libanesischen Bürgerkrieg nach Deutschland flohen. Samir wächst zunächst behütet auf und erlebt eine idyllische Kindheit in Deutschland,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Station meiner <u><a href="http://blog.skythief.de/2018/01/02/weltlesereise-melem-geht-mit-buechern-um-die-welt/">Weltlesereise</a></u> führte mich mit <u><a href="http://blog.skythief.de/2018/01/11/weltlesereise-naechster-halt-libanon/">&#8220;Am Ende bleiben die Zedern&#8221; von Pierre Jarawan</a></u> nach Libanon. Das Buch war für mich auf vielerlei Weise eine abenteuerreiche Reise.</p>
<p>Die Geschichte handelt von Samir, dessen Eltern vor dem libanesischen Bürgerkrieg nach Deutschland flohen. Samir wächst zunächst behütet auf und erlebt eine idyllische Kindheit in Deutschland, bis sein Vater spurlos verschwindet. Dies ist der Auftakt zum Beginn einer schmerzhaften Lebensphase Samirs, in der er heranwächst und sich aufgrund der er sich Jahre später auf die Suche nach dem Vater machen muss, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Alles weist darauf hin, dass er nur im Libanon der Wahrheit und damit seinem Vater auf die Spur kommen kann.</p>
<p>Am Rande der bewegenden Geschichte erfuhr ich einiges über den libanesischen Bürgerkrieg und die politische Dynamik des Nahen Ostens. Besonders aufschlussreich waren die historischen Hintergrundinformationen in Bezug zu den palästinensischen Flüchtlingen im Libanon im Zuge des israelisch-palästinensischen Konflikts. Bis dato war mir nicht so klar, wie sehr die palästinensische Diaspora und ihre Auswirkungen die libanesische Geschichtsschreibung beeinflusst haben.</p>
<p>Wie sehr die komplexen religiösen und politischen Dynamiken ineinander verflochten waren, die sich unweigerlich im libanesischen Bürgerkrieg entluden, wurde mir als Leserin auf eine nicht aufdringliche Art und Weise vermittelt. Dem Autor ist es hervorragend gelungen, historische Tatsachen in eine spannende erzählerische Handlung zu verpacken, bei der es nach wie vor vordergründig um Samirs Suche nach seinem Vater geht.<span id="more-841"></span></p>
<p>Als ich meine Weltlesereise plante und mir einige zusätzliche Bedingungen auferlegte wie z.B. mehr von internationalen SchriftstellerInnen zu lesen, habe ich mir eine spezielle Frage gestellt:</p>
<p><em>Sollte ich von SchriftstellerInnen aus dem vorderasiatischen Raum lesen, werden ihre Geschichten bei mir einen stärkeren Widerhall finden?</em></p>
<p>Die Vermutung war, dass Geschichten, deren SchriftstellerInnern einen ähnlichen kulturellen Hintergrund und ähnliche Lebenserfahrungen wie ihre LeserInnen aufweisen, mit diesen eine stärkere emotionale Verbundenheit herstellen können.</p>
<p>Ich kann nicht behaupten, dass die fiktive Lebensgeschichte von Samir viele Parallelen zu meiner Lebensgeschichte hätte. Dennoch war das Lesen des Buches von Pierre Jarawan für mich eine sehr intensive- aber auch eine schmerzhafte Erfahrung. Sehr oft drifteten Erinnerungen in mir an die Oberfläche, welche ich verarbeitet oder begraben geglaubt hatte. Noch Tage nach dem Beenden des Buches bin ich mit dem Aufräumen meiner Gefühlswelt beschäftigt. Ich glaube, dass das Buch „Am Ende bleiben die Zedern“ bis derzeit zu den wenigen Romanen zählt, die bei mir so sehr ins Schwarze getroffen haben.</p>
<p>Ich bin gespannt, ob weitere Bücher von SchriftstellerInnen aus dem vorderasiatischen Raum eine ähnliche Wirkung bei mir erzielen werden. Und in diesem Sinne geht es weiter mit Elif Shafak, einer beliebten türkischen Romanschriftstellerin, die in türkischer und englischer Sprache veröffentlicht:</p>
<p><figure id="attachment_848" aria-describedby="caption-attachment-848" style="width: 4160px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Der-Geruch-des-Paradieses-Elif-Shafak.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-848 size-full" src="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Der-Geruch-des-Paradieses-Elif-Shafak.jpg" alt="" width="4160" height="3120" srcset="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Der-Geruch-des-Paradieses-Elif-Shafak.jpg 4160w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Der-Geruch-des-Paradieses-Elif-Shafak-300x225.jpg 300w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Der-Geruch-des-Paradieses-Elif-Shafak-768x576.jpg 768w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Der-Geruch-des-Paradieses-Elif-Shafak-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 4160px) 100vw, 4160px" /></a><figcaption id="caption-attachment-848" class="wp-caption-text">&#8220;Der Geruch des Paradieses&#8221; von Elif Shafak.</figcaption></figure></p>
<p>Mein nächster Halt auf meiner Weltlesereise sind Oxford &amp; Istanbul. Das dazugehörige Buch: &#8220;Der Geruch des Paradieses&#8221; von Elif Shafak. Von der Schriftstellerin habe ich über die Bloggerin <u><a href="https://lost-in-written-words.blogspot.de/">Elif</a></u> gelesen. Sie schien sehr begeistert zu sein von Elif Shafak. Da meine Neugierde so groß war, habe ich mich für den neuesten Roman aus der Feder der Schriftstellerin entschieden!</p>
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		<title>Weltlesereise, nächster Halt: Libanon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mariam Al Bayati]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2018 12:19:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltlesereise]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor etwa einer Woche erzählte ich euch von meiner Lese-Challenge „Around the World“ und meinem ersten Halt in Nigeria, Lagos mit dem Buch „Lagune“ von Nnedi Okorafor. Das Buch reichte zwar nicht an große Science Fiction Romane wie den Dune-Zyklus heran, aber es hat meinen Appetit auf mehr Afrofuturismus geweckt. Nur muss ich erstmal recherchieren,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor etwa einer Woche erzählte ich euch von meiner <u><a href="http://blog.skythief.de/2018/01/02/weltlesereise-melem-geht-mit-buechern-um-die-welt/">Lese-Challenge „Around the World“</a></u> und meinem ersten Halt in Nigeria, Lagos mit dem Buch „Lagune“ von Nnedi Okorafor. Das Buch reichte zwar nicht an große Science Fiction Romane wie den Dune-Zyklus heran, aber es hat meinen Appetit auf mehr Afrofuturismus geweckt. Nur muss ich erstmal recherchieren, wie die Literaturwelt des Afrofuturismus&#8217; aussieht und ein passendes Buch finden.</p>
<p>Bevor ich wieder nach Afrika reise, geht die Reise deshalb erstmal in Vorderasien weiter. Mit „Am Ende bleiben die Zedern“ von Pierre Jarawan geht es von Deutschland nach Beirut, Libanon.</p>
<p><figure id="attachment_786" aria-describedby="caption-attachment-786" style="width: 720px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Am-Ende-bleiben-die-Zedern-Pierre-Jarawan.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-786 size-large" src="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Am-Ende-bleiben-die-Zedern-Pierre-Jarawan-1024x768.jpg" alt="" width="720" height="540" srcset="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Am-Ende-bleiben-die-Zedern-Pierre-Jarawan-1024x768.jpg 1024w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Am-Ende-bleiben-die-Zedern-Pierre-Jarawan-300x225.jpg 300w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/Am-Ende-bleiben-die-Zedern-Pierre-Jarawan-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a><figcaption id="caption-attachment-786" class="wp-caption-text">Am Ende bleiben die Zedern von Pierre Jarawan</figcaption></figure></p>
<p>Über das Buch habe ich das erste Mal im Blog <u><a href="http://kaffeehaussitzer.de/pierre-jarawan-am-ende-bleiben-die-zedern/">Kaffeehaussitzer</a></u> (Uwe Kalkowski) gelesen. Spannend an diesem Buch fand ich die Thematik der Sehnsucht nach einer vermeintlichen Heimat der in Deutschland geborenen Kinder einer Flüchtlingsgeneration. Obwohl diese Kinder hier geboren und/oder ausgewachsen sind, machen sie sich die Sehnsucht nach der elterlichen Heimat durch die wiederholten und lebendigen Erzählungen der Eltern unbewusst zu eigen.</p>
<p>Ich selbst kenne dieses Gefühl und habe in meinem Artikel &#8220;<u><a href="http://blog.skythief.de/2017/10/03/heimat-was-am-ende-uebrig-bleibt/">Heimat &#8211; was am Ende übrig bleibt</a></u>&#8221; diese Zwiespalt thematisiert. Schon die ersten Seiten des Buches &#8220;Am Ende bleiben die Zedern&#8221; rufen in mir Erinnerungen wach von erwachsenen Menschen, die mit glänzenden Augen und einem melancholischen Ton von ihrer Heimat erzählen und ihre Sehnsüchte auf mich als Kind übertrugen. Als Kind ist es schwer, die eigenen Wünsche, Gedanken und Sehnsüchte von denen der nahestehenden Erwachsenen zu unterscheiden. Kinder sind besonders empfänglich für die geäußerten Sehnsüchte ihrer Umgebung. Solche lebendigen Erzählungen beflügeln ihre kindliche Fantasie und bergen die Gefahr in sich, Kinder in Bezug auf ihre eigenen Wünschen und Gedanken so sehr zu beeinflussen, dass später eine Identitätskriese folgen kann. Was sind meine eigenen Wünsche, was sind die Wünsche meiner Eltern? Wer bin ich und was will ich? Wo gehöre ich hin?</p>
<p>Ich bin gespannt, wie der Protagonist Samir El-Hourani mit diesen Diskrepanzen umgehen und ob er letztendlich eine Lösung für sich finden wird.</p>
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		<title>Weltlesereise &#8211; Melem reist mit Büchern um die Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mariam Al Bayati]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2018 07:44:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[Seitdem ich in der Buch-Bloggerszene rumstöbere, bin ich auf einige spannende Lese-Challenges gestoßen und wollte mich dieses Jahr auch mal an so eine Herausforderung heranwagen. Die Challenge heißt &#8220;Around The World&#8221; und sie lädt dazu ein, als Weltenbummlerin verschiedene Schauplätze unserer Welt mit Büchern zu bereisen. Da ich mir in den letzten Monaten vorgenommen hatte,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem ich in der Buch-Bloggerszene rumstöbere, bin ich auf einige spannende Lese-Challenges gestoßen und wollte mich dieses Jahr auch mal an so eine Herausforderung heranwagen. Die Challenge heißt &#8220;Around The World&#8221; und sie lädt dazu ein, als Weltenbummlerin verschiedene Schauplätze unserer Welt mit Büchern zu bereisen. Da ich mir in den letzten Monaten vorgenommen hatte, mehr Bücher von Writers of Color und internationalen SchriftstellerInnen zu lesen, reiht sich diese Weltlesereise schön in mein vorangegangenes Vorhaben ein.</p>
<p>Eine Liste für das ganze Jahr habe ich dazu nicht erstellt und das werde ich auch nicht. Ich werde lediglich beim Kauf neuer Bücher auf das eine oder andere Detail achten und versuchen, bewusst solche Bücher zu kaufen. Neben der Tatsache, dass der Schauplatz im Ausland spielen sollte, möchte ich zwei weitere Kriterien ins Auge fassen:</p>
<ul>
<li>Ich will darauf achten, mehr von weiblichen Writers of Color zu lesen</li>
<li>Ich will mehr von SchriftstellerInnen aus dem afrikanischen, südamerikanischen oder asiatischen Raum lesen</li>
</ul>
<p>Meine nächste und erste Reise beginnt schon in Lagos in Nigeria, der bevölkerungsreichsten Stadt Afrikas und einer der bevölkerungsreichsten der Welt. Es handelt sich um ein&nbsp;Science-Fiction Buch und heißt &#8220;Lagune&#8221; von Nnedi Okorafor, einer nigerianisch-amerikanischen Schriftstellerin und Professorin für Creative Writing an der University of Buffalo.</p>
<p><figure id="attachment_755" aria-describedby="caption-attachment-755" style="width: 720px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_20180102_074715.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-755 size-large" src="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_20180102_074715-1024x768.jpg" alt="" width="720" height="540" srcset="http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_20180102_074715-1024x768.jpg 1024w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_20180102_074715-300x225.jpg 300w, http://blog.skythief.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_20180102_074715-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a><figcaption id="caption-attachment-755" class="wp-caption-text">Lagune von Nnedi Okorafor</figcaption></figure></p>
<p>Ich freue mich schon auf die Weltreise!</p>
<p>Update:</p>
<p>-&gt; nächster Halt ist im <u><a href="http://blog.skythief.de/2018/01/11/weltlesereise-naechster-halt-libanon/">Libanon mit &#8220;Am Ende bleiben die Zedern&#8221; von Pierre Jarawan</a></u></p>
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