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	Kommentare zu: Sexualität im Rollenspiel – Ein Kommentar	</title>
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	<description>Alltagsnotizen einer Biologin</description>
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		<title>
		Von: Arne Babenhauserheide		</title>
		<link>http://blog.skythief.de/2015/01/11/sexualitaet-im-rollenspiel-ein-kommentar/#comment-5</link>

		<dc:creator><![CDATA[Arne Babenhauserheide]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2015 15:04:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zumindest was das Preisgeben angeht, war es bei mir freiwillig: Ich weiß, dass in Rollenspielrunden mehr sichtbar wird, als das was ich direkt zeige. Deswegen ist es mir so wichtig, dass Runden, die Sexualität thematisieren, ein geschützter Raum sind: Wir sind unter Freunden und ich kann darauf vertrauen, dass das, was ich wage zu zeigen akzeptiert wird.

Normalerweise würde ich denken, dass es mir keine Probleme machen würde, den Tanz zu beschreiben, aber es gab zwei Hemmnisse: Erstens bin ich es nicht gewohnt, Sexualität offen zu beschreiben (das fiel mir früher mal leichter, ist über die letzten Jahre aber schwerer geworden - obwohl die Szene in meinem Kopf bildlich existierte) und zweitens befürchte ich, damit Leuten etwas aufzudrängen, von dem sie zurückschrecken - im Endeffekt meine Machtposition als SL auszunutzen und damit Leute in etwas zu zwingen, das sie nicht erfahren wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest was das Preisgeben angeht, war es bei mir freiwillig: Ich weiß, dass in Rollenspielrunden mehr sichtbar wird, als das was ich direkt zeige. Deswegen ist es mir so wichtig, dass Runden, die Sexualität thematisieren, ein geschützter Raum sind: Wir sind unter Freunden und ich kann darauf vertrauen, dass das, was ich wage zu zeigen akzeptiert wird.</p>
<p>Normalerweise würde ich denken, dass es mir keine Probleme machen würde, den Tanz zu beschreiben, aber es gab zwei Hemmnisse: Erstens bin ich es nicht gewohnt, Sexualität offen zu beschreiben (das fiel mir früher mal leichter, ist über die letzten Jahre aber schwerer geworden &#8211; obwohl die Szene in meinem Kopf bildlich existierte) und zweitens befürchte ich, damit Leuten etwas aufzudrängen, von dem sie zurückschrecken &#8211; im Endeffekt meine Machtposition als SL auszunutzen und damit Leute in etwas zu zwingen, das sie nicht erfahren wollen.</p>
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		<title>
		Von: MelemBayati		</title>
		<link>http://blog.skythief.de/2015/01/11/sexualitaet-im-rollenspiel-ein-kommentar/#comment-4</link>

		<dc:creator><![CDATA[MelemBayati]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 13:41:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Runden haben mir insgesamt alle Spaß gemacht, auch wenn ich ebenfalls schockiert war über das Geschehene nach Neminis Sauftour. Interessanter bzw. schockierender wäre es gewesen, wenn bei der letzten Rollenspielrunde Keezal bei dem &quot;Tanz&quot; nicht eingegriffen hätte und Kerani den Akt vor den Augen aller Anwesenden der Herrenrunde vollzogen hätte (interessant, dass du auch hier die Szene nicht ansatzweise beschreiben wolltest ;D). Ich denke, der &quot;Schock&quot; beim Spiel kommt meist erst danach, nämlich wenn darüber reflektiert wird, wie gehandelt wurde. Was mir eher Unbehagen bereitet, ist die Frage, was ich Preis gegeben habe, was ich über anderen erfahren habe und wie ich damit umgehen soll. Es kommt mir vor, als ob ich versuchen müsste, beim Spiel (und in der Realität?) meine Prinzipien/MoralvorstellungenÄngste/Wünsche etc. hinter einer imaginären Wand verstecken zu müssen, damit ja auch nicht viel in meinem gespielten Charakter mit einfließt oder andere die (ganze) Wahrheit über mich erkennen. Auch habe ich das Gefühl, etwas von den anderen Anwesenden gesehen zu haben, das nicht freiwillig preisgegeben wurde, so als ob ich wie ein Voyeur ihre Privatsphäre schwerst verletzt hätte. Das ist derzeit der Gedanke, der mich eher beschäftigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Runden haben mir insgesamt alle Spaß gemacht, auch wenn ich ebenfalls schockiert war über das Geschehene nach Neminis Sauftour. Interessanter bzw. schockierender wäre es gewesen, wenn bei der letzten Rollenspielrunde Keezal bei dem &#8220;Tanz&#8221; nicht eingegriffen hätte und Kerani den Akt vor den Augen aller Anwesenden der Herrenrunde vollzogen hätte (interessant, dass du auch hier die Szene nicht ansatzweise beschreiben wolltest ;D). Ich denke, der &#8220;Schock&#8221; beim Spiel kommt meist erst danach, nämlich wenn darüber reflektiert wird, wie gehandelt wurde. Was mir eher Unbehagen bereitet, ist die Frage, was ich Preis gegeben habe, was ich über anderen erfahren habe und wie ich damit umgehen soll. Es kommt mir vor, als ob ich versuchen müsste, beim Spiel (und in der Realität?) meine Prinzipien/MoralvorstellungenÄngste/Wünsche etc. hinter einer imaginären Wand verstecken zu müssen, damit ja auch nicht viel in meinem gespielten Charakter mit einfließt oder andere die (ganze) Wahrheit über mich erkennen. Auch habe ich das Gefühl, etwas von den anderen Anwesenden gesehen zu haben, das nicht freiwillig preisgegeben wurde, so als ob ich wie ein Voyeur ihre Privatsphäre schwerst verletzt hätte. Das ist derzeit der Gedanke, der mich eher beschäftigt.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: arnebab		</title>
		<link>http://blog.skythief.de/2015/01/11/sexualitaet-im-rollenspiel-ein-kommentar/#comment-3</link>

		<dc:creator><![CDATA[arnebab]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2015 22:31:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein ganz schön schwerer Text - auch jetzt nach einigen Stunden glaube ich, dass ich ihn noch nicht ganz durchdrungen habe.

Beim Lesen hatte ich wieder die Sorge, ob die Runde doch zu heftig war - zu gnadenlos mit der Konfrontation. Ich wusste, dass die erste Runde ein sehr persönliches Erleben sein konnte, und als Neminis betrunken zurückkam bin ich selbst erschrocken, was sich daraus entwickelte - was ich daraus entstehen ließ - hatte aber das Gefühl, dass es noch im Rahmen war. Ich hoffe, ich habe es richtig eingeschätzt - will heißen: Ich hoffe, du hattest auch in den heftigeren Situationen Spaß und kannst als positive (Selbst-) Erlebnisse darauf zurückblicken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz schön schwerer Text &#8211; auch jetzt nach einigen Stunden glaube ich, dass ich ihn noch nicht ganz durchdrungen habe.</p>
<p>Beim Lesen hatte ich wieder die Sorge, ob die Runde doch zu heftig war &#8211; zu gnadenlos mit der Konfrontation. Ich wusste, dass die erste Runde ein sehr persönliches Erleben sein konnte, und als Neminis betrunken zurückkam bin ich selbst erschrocken, was sich daraus entwickelte &#8211; was ich daraus entstehen ließ &#8211; hatte aber das Gefühl, dass es noch im Rahmen war. Ich hoffe, ich habe es richtig eingeschätzt &#8211; will heißen: Ich hoffe, du hattest auch in den heftigeren Situationen Spaß und kannst als positive (Selbst-) Erlebnisse darauf zurückblicken.</p>
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